Ein ausbruchsicheres Gefängnis
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Produktinformationen "Ein ausbruchsicheres Gefängnis"
Nur Fordern oder auch Fördern? Das ist keine Frage für Jutta Allmendinger, derzeit Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin, zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Textes im Jahre 2005 Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Sie plädiert für aktive Arbeitsmarktpolitik. Doch noch viel besser sei es, Kinder schon frühzeitig umfassender Bildung teilhaftig werden zu lassen. Nur so lasse sich Armut wirklich vermeiden. Der Text von 2005 ist unverändert aktuell.
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Autor: Jutta Allmendinger
Erscheinungstermin: 21.01.2020
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In der ersten Ausgabe des Jahres 2020 widmet sich Lehren & Lernen einem zentralen Thema der Bildungsdebatte: Bildungsbenachteiligung. Dabei wird der Fokus auf die sozialen und strukturellen Ungleichheiten im Bildungssystem gelegt und untersucht, wie diese Benachteiligungen in der schulischen Praxis überwunden werden können.Bildungsbenachteiligung im Fokus Diese Ausgabe thematisiert verschiedene Facetten von Bildungsbenachteiligung und bietet tiefgreifende Analysen sowie praktische Lösungsansätze: Soziale Benachteiligung und Schulerfolg Gotthilf G. Hiller kritisiert das weit verbreitete Narrativ über die Unveränderlichkeit des Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und Schulerfolg und fordert einen kritischen Umgang mit diesem Thema. Immer mehr Jugendliche ohne Schulabschluss Verena Liessem und Susanne Nowak stellen die aktuelle CARITAS-Studie vor, die die Auswirkungen von Bildungsbenachteiligung auf den Lebensweg vieler Jugendlicher dokumentiert. Ein ausbruchssicheres Gefängnis Jutta Allmendinger beschreibt in ihrem Beitrag, wie Bildungsbenachteiligung zu sozialer Ungleichheit führt und warum es eine bessere Bildungspolitik braucht, um das zu verhindern. Jutta Allmendingers Gefängnis – 15 Jahre später Ulrich Herrmann kommentiert die Entwicklung der Bildungslandschaft und reflektiert die langfristigen Auswirkungen von Bildungsbenachteiligung.Weitere Themen im Panorama PISA-Diskussion Rainer Bölling setzt sich kritisch mit den Ergebnissen der PISA-Studie auseinander und hinterfragt, inwieweit diese wirklich aussagekräftig für die Bewertung der Bildungsqualität sind. Mythos Bildungsungleichheit Benjamin Edelstein und Marcel Helbig diskutieren die Thesen von Bölling und plädieren für eine Verlagerung der Bildungsselektion auf den nachschulischen Bereich. Bildung und soziale Gerechtigkeit Georg Lind analysiert die PISA-Studien und kritisiert die methodischen Schwächen und die daraus resultierenden fehlerhaften Schlussfolgerungen.Weitere Artikel Die besondere Schule: Herzog-Philipp-Verbandsschule Altshausen Stefanie Niederer und Raphaela Zylka stellen das Konzept der Herzog-Philipp-Verbandsschule vor, die auf Inklusion und individuelle Förderung setzt. Buchbesprechungen Rezensionen zu „Einfach gut unterrichten“ und „Sketchnotes in der Schule“ bieten wertvolle Impulse für die schulische Praxis. Jetzt abonnieren und profitieren: ✔ Neue Perspektiven auf Bildungsbenachteiligung und -ungleichheit ✔ Lösungsansätze zur Förderung benachteiligter Schüler/innen ✔ Kritische Reflexion zur PISA-Diskussion und Bildungsforschung ✔ Impulse für eine gerechtere Bildungspolitik