Lehren & Lernen 4/2016 Übergänge vom Kindergarten bis zur Hochschule
6,50 €
Versandkostenfrei
Produktinformationen "Lehren & Lernen 4/2016 Übergänge vom Kindergarten bis zur Hochschule"
Inhalt
- Entwicklungsaufgaben bei Übergängen
- Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule
- Der Übergang von der Grundschule ins Gymnasium als Thema der Lehrerausbildung
- Der Übergang zum Gymnasium im Spiegel der Bildungsforschung
- Die Eppinger Bildungsvereinbarung Willkommen am Gymnasium
- Den Übergang zu einem WiMINT-Studium gestalten: die Gruppe cosh (Cooperation Schule – Hochschule)
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin: 20.04.2016
Verwandte Produkte
Die Eppinger Bildungsvereinbarung wurde zwischen allen Schulen der Bildungslandschaft Eppingen getroffen, um den Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule erfolgreicher zu gestalten. Die Kollegien treffen sich regelmäßig, um für spezifische Probleme des Übergangs Lösungen zu finden, die den Schüler/ -innen weiterhelfen und die Lehrer/-innen entlasten.
Der Übergang von der Schule zur Hochschule/Universität fällt im Fach Mathematik zunehmend schwer, insbesondere wenn es sich um Studienanfänger/-innen der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften (WiMINT) handelt, die nicht das Fach Mathematik studieren, sondern Mathematik nur als Hilfsmittel benötigen. Diese Problematik wird durch die steigende Anzahl der Studienanfänger/-innen und deren zunehmende Heterogenität verstärkt. Schon im Jahre 2002 fanden sich Lehrer/-innen und Hochschullehrer/-innen aus Baden-Württemberg in einer Gruppe unter dem Namen cosh (Cooperation Schule – Hochschule) mit dem Ziel zusammen, diesen Übergang erfolgreicher zu gestalten.
Der Beitrag gibt einen Überblick über hilfreiche Konzepte und Modelle zur Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule. Er nimmt dabei auch Bezug auf Studien zu Anpassungsverläufen und zur Anschlussfähigkeit von Bildungsprozessen. Die Qualität von Kindertageseinrichtungen und die Ausbildung von Lehr- und Fachkräften sind weitere relevante Aspekte im Hinblick auf die Sicherstellung von Schulbereitschaft.
Die Selektivität des deutschen Schulsystems wird insbesondere aus einer internationalen Perspektive als befremdlich wahrgenommen. Im internationalen Vergleich findet eine vergleichbar frühe Aufteilung der Schülerschaft auf Schulformen mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus nur in wenigen Ländern ähnlich rigoros und ähnlich früh statt, in der Ländern der OECD nur in Deutschland und Österreich. Im folgenden Beitrag werden Forschungsbefunde zusammengefasst, die Bedingungen und Folgen des Übergangsprozesses zum Gymnasium in den Blick nehmen.
Das Leben eines Menschen ist von Geburt an geprägt von Übergängen, und jeder einzelne von ihnen stellt einen bedeutenden Einschnitt im Leben eines Kindes, Jugendlichen und jungen Erwachsenen dar. Darum bedarf es jedes Mal eines behutsamen Umgangs und einfühlsamer Begleitung. Im folgenden Beitrag werden die Übergänge Kindergarten – Grundschule – weiterführende Schule – Studium thematisiert und dabei die drei Ebenen Lebenswelten – Individuum – Beziehungen (Amrehn/Schmitt 2012) akzentuiert. Die Frage ist, über welche Kompetenzen Kinder und Jugendliche verfügen sollten, um den jeweiligen Übergang meistern zu können.
Ein erfolgreicher Anschluss an die bisher erworbenen Kompetenzen beim Wechsel von der Grundschule ins Gymnasium ist nicht nur für Schüler/-innen eine Herausforderung, sondern auch für die Lehrkräfte der abgebenden Grundschule und des aufnehmenden Gymnasiums. Deshalb sollte der Übergang schon in der Lehrerbildung an Grundschul- und Gymnasialseminaren thematisiert werden. In diesem Artikel wird ein Kooperationsbeispiel der Fachgruppe Mathematik der Seminare Nürtingen und Tübingen vorgestellt und gezeigt, wie angehende Lehrkräfte beider Schularten in der Ausbildung für anschließende bzw. vorausgehende Bildungsgänge sensibilisiert werden können und wie das Wissen über die andere Schulart in der Auseinandersetzung mit einem Unterrichtsthema erweitert werden kann.